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Ein ganz besonderes Erlebnis ...

April 17, 2018

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Interview mit Svenja Hansen

Svenja Hansen über zwei nicht ganz normalen Welten, die Möglichkeit, dass Ronaldinho kein Mensch ist und das Einfangen eines Löwen!

 

Mir ist zu Ohren gekommen, dass du tatsächlich noch kein richtiges Maskottchen hast!

 

Ja, das stimmt! Es stehen einfach so viele Tiere zur Auswahl, da konnte ich mich bisher nicht entscheiden.

 

Dann sage ich: Willkommen zum Maskottchencasting! Erzähle mir ein bisschen was über die Bewerber.

 

Also die letzten Male hatte ich Schnuffel mit. Das ist ein Hund, den ich mir damals von meinem ersten Taschengeld gekauft habe. Mama hat erzählt, dass ich im Endeffekt doch sehr traurig gewesen bin, dass mein gesamtes Geld hinterher ausgegeben war. Der Hund war damals für mich schon verhältnismäßig teuer.

 

Eine solche Investition muss sich gelohnt haben!

 

Denke ich auch. Allerdings gibt es auch noch Moose. Das ist ein Elch, den ich aus Norwegen mitgenommen habe.

Dann haben sich noch Emily und Emma beworben, das sind zwei sehr dicke Schweine.

 

Maskottchen sollten schon handlich sein!

 

Da sind Emily und Emma wohl zu dick.

Weiter habe ich zu jeder Katze, mit der ich aufgewachsen bin, ein passendes Kuscheltier. Aber da Katzen Stubentiger sind, bleiben die wohl lieber zu Hause. Ich könnte sie auch nicht voneinander  trennen.

 

Also bleiben noch Schnuffel und Moose.

 

Die könnten sich ja vielleicht einfach abwechseln!

 

Arbeitsteilung halte ich für sehr fair!

Zwei Maskottchen könnten dir auch für die Show im Tempodrom in Berlin sehr nützlich werden!

 

Auf jeden Fall! Im Tempodrom aufzutreten ist wirklich etwas ganz Besonderes, denn ich habe mich für das Irish Dance entschieden, nachdem ich zusammen mit meinen Eltern Riverdance im Tempdrom angeschaut habe. Und bald darf ich mit der Company und Cornamusa selbst auf dieser Bühne tanzen.

 

Kannst du sagen, was sich für dich verändert hat, seit du mit dem Irish Dance begonnen hast?

 

Im Laufe der Zeit bin ich natürlich auch älter geworden, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob das nur am Irish Dance liegt, aber ich habe definitiv mehr Selbstvertrauen aufbauen können, auch deshalb, weil mir die Company viel Sicherheit gibt und ich das Gefühl habe, mehr zu mir selbst gefunden zu haben.

 

Du hast ja schon viele andere Sportarten betrieben und ausprobiert. Mit welcher Sportart hast du ursprünglich begonnen?

 

Ich habe mit 5 Jahren das Voltigieren angefangen und mit 7 Jahren bekam ich meine ersten Ballettstunden und mein erstes Einrad.

 

Hast du dann noch weiter voltigiert?

 

Nein, ich habe damit aufgehört. Heute bereue ich das ein bisschen, weil der Sport schon sehr toll ist. Ich konnte sogar freihändig auf dem Pferd stehen, nur habe ich es nie ohne Hilfe auf das Pferd geschafft und bin somit auch nicht über ein Level hinausgekommen.

 

Und was genau hat es mit dem Einrad auf sich?

 

Ich habe damit in Wochenendkursen das Fahren gelernt, bevor ich dann mit Einradhockey anfing.

 

Ach, so etwas gibt es?

 

Ja, tatsächlich ich habe das noch ziemlich lange gemacht, bis 2015 etwa. Mein Vater spielt immer noch. Es gibt sogar Turniere und eine Bundesliga mit ungefähr 80 Mannschaften.

 

Ballett tanzt du aber noch heute?

 

Ballett und Modern Dance, mehrmals die Woche.

 

Da frage ich mich natürlich, ob du da nicht mal durcheinanderkommst? Hattest du ausversehen mal Hardshoes zum Einradhockey dabei oder hast du mal dein Einrad zum Tanzen mitgenommen?

 

Ich habe für alles eine extra Tasche, deswegen ist mir das zum Glück noch nicht passiert (lacht).

 

Was ist für dich das Besondere am Tanzen?

 

Ich finde es toll, dass ich mich beim Tanzen auf eine andere Weise ausdrücken kann. Ich kann durch das Tanzen eine eigene Welt kreieren.

Zurzeit lebe ich aber in zwei doch sehr unterschiedlichen Welten, von der gefühlt keine richtig normal ist. Der Tanzwelt und in der Mathewelt.

 

Du hast mit deinem Mathematikstudium im Wintersemester letzten Jahres angefangen. Stand die Entscheidung für dieses Fach schon immer fest oder hattest du noch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen?

 

Mathe oder Physik stand schon fest. Ansonsten interessiere ich mich noch für die Luft- und Raumfahrt oder die Astrophysik, aber das schließt sich ja beides nicht unbedingt aus. Physik werde ich später als Nebenfach wählen, da mir in der Mathematik ein wenig die Anwendungsbezogenheit fehlt.

 

Wie schaffst du den Übergang zwischen beiden Welten?

 

Tatsächlich ist der Weg sehr entscheidend. Sobald ich in der einen Welt räumlich ankomme, kann ich Abstand von der anderen nehmen. In meinem Fall ist es also entweder die Universität oder das Studio. Tatsächlich hat sich mein Training nach dem Abitur schon sehr erhöht. Das geht jetzt durch das Studium nicht mehr. Doch nicht zum Tanzen zu gehen, ist keine Option, ich brauche das als Ausgleich. Man muss eben jede freie Minute ausnutzen, um möglichst produktiv zu sein.

 

Was ist das erste Gefühl, wenn du das Studio betrittst, und wie fühlt es sich an, wenn du es wieder verlässt?

 

Wenn ich es betrete vor allem Glück, wenn ich es wieder verlasse eine Mischung aus Freude und ein wenig Traurigkeit, da das Training dann vorbei ist.

 

Was hast du denn in der letzten Zeit so Spannendes berechnen können?

 

Wir haben normalerweise nicht sehr viel Anwendungsbezug in unseren Aufgaben, aber letztens haben wir berechnet, dass der Fußballer Ronaldinho kein Mensch sein kann!

 

Kann er nicht?

 

Laut des Fazits unserer Berechnung nicht.

Wir haben anhand eines Videos, welches von ihm existiert und in dem er die Torlatte insgesamt 4 Mal hintereinander trifft, im zweidimensionalen Raum ausgerechnet, wie er abschätzen kann, mit welcher Genauigkeit er den Ball schießen muss, damit das funktioniert. Dabei kam heraus, dass es eigentlich gar nicht möglich ist, das so genau abzuschätzen zu können. Demnach ist entweder das Video bearbeitet oder Ronaldinho ist kein Mensch.

 

Gehen wir davon aus, dass er kein Mensch ist.

 

Da das Video anscheinend wirklich nicht bearbeitet zu sein schien, müssen wir davon ausgehen (lacht).

 

Es ist nun Zeit für die Blitzfragen!

Wählst du Hard oder Soft?

 

Wenn ich das nur wüsste…

Entscheidungen sind nicht meins.

Eigentlich habe ich sogar schon vor dem Interview darüber nachgedacht, aber…

 

(10 min später)

 

Soft!

 

Hast du Allergien? Nein.

Filme oder Serien? Beides hat seinen Zeitpunkt.

Lieblingszahl? Früher die 9, aber heute finde ich die 0 sehr schön. Die 0 ist sehr praktisch.

Schnee oder Regen? Schnee.

Entdecken oder entdeckt werden? Entdecken.

Wonach googelst du oft? Im Moment nach mathematischen Problemen.

Sonne oder Mond? Mond

Was ist gruseliger: Dass es kein Leben nach dem Tod gibt oder dass es womöglich kein anderes intelligentes Leben im Universum gibt? Beides finde ich nicht wirklich gruselig.

Nutella oder Honig? Honig. Nutella esse ich öfter, aber Honig ist eigentlich gesünder.

Frühstück oder Abendbrot? Frühstück.

Würdest du selbst von dir sagen, dass du dir eher Gedanken darüber machst etwas richtig zu machen oder aber das Richtige zu machen? Ich mache mir öfter Gedanken darüber etwas richtig zu machen.

Ist es schlimmer etwas nicht zu schaffen oder etwas nicht zu probieren? Etwas nicht zu probieren.

Worüber kannst du immer lachen? Flachwitze und Mathewitze!

 

Die allerletzte Frage:

Weil du am besten über Mathe-oder Flachwitze lachen kannst: Erzähle mir deinen Lieblingswitz!

 

Wie fängt man einen Löwen, der irgendwo auf dieser Welt herumläuft?

Ein Tipp: Aus unterschiedlichen mathematischen Themengebieten, gibt es unterschiedliche Antworten.

 

Das macht es einfacher…

 

Na gut, also eine Lösung wäre, dass man einen Zaun um sich selbst baut und definiert, dass man selbst draußen steht, was bedeutet, dass nach dieser Definition der Löwe hinter dem Zaun eingefangen ist.

 

War das nun ein Mathewitz oder doch eher ein Flachwitz?

 

Ein flacher Mathewitz!

 

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